MEHR ZÜGE IN WITTENBERGE
Hermann dankt ausdrücklich dem CDU-Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann, der sich auf politischer Ebene dafür eingesetzt habe. Zugleich dankt er dem brandenburgischen Verkehrsminister Guido Beermann (CDU), der von Beginn an dem Anliegen seine Unterstützung zugesagt und das bei einem Besuch in Wittenberge auch bekräftigt hatte.
Wittenberge als Null-KnotenpunktGordon Hoffmann spricht von „großartigen Nachrichten“. Wittenberge wird ein sogenannter Null-Knotenpunkt werden. Das heißt, Züge aus allen Richtungen kommen kurz vor dem Stundenwechsel in Wittenberge an und fahren kurz nach dem Stundenwechsel wieder ab. Passend dazu wird der Regionalverkehr halten, so dass Umstiege in alle vier Richtungen möglich werden. „Die Attraktivität der Prignitz wird dadurch insgesamt gesteigert, insbesondere aber für Pendler“, so Hoffmann. Er sieht in dieser Entscheidung auch ein klares Signal der Landesregierung: „Sie hat die Prignitz auf dem Schirm, die Region wird nicht vergessen.“
Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hatte sich eine Zusage für das Vorhaben abgezeichnet. Das Bundesverkehrsministerium hatte in einem Schreiben an Minister Beermann erklärt, nach Bestehen einer Wirtschaftlichkeitsprüfung die Planungskosten für den sechsten Bahnsteig zu übernehmen. Eine Verlängerung des Fußgängertunnels sowie zusätzliche Weichenverbindungen werden ebenfalls nötig.
Auch die Bahn hatte von Beginn an Interesse signalisiert und im vergangenen Jahr bestätigt, dass sich mit dem Konzept Deutschlandtakt ein Bedarf an zusätzlichen Maßnahmen in Wittenberge ergeben würde. In einem Schreiben heißt es: „Die DB Netz AG unterstützt die Umsetzung dieser Maßnahmen.“ Einen genauen Zeitplan gibt es nicht. Im Gespräch ist eine Umsetzung bis 2025.
– Quelle: https://www.svz.de/32601297