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31.07.2018, 13:21 Uhr
Steeven Bretz: "Ministerpräsident Woidke spielt mit den Hoffnungen der Betroffenen"
Die Betroffenen wollen die Wahrheit hören
 Mit Blick auf die Kabinettssitzung am heutigen Dienstag forderte der Generalsekretär der Brandenburger CDU Steeven Bretz klare Antworten von Woidke: „Die Betroffenen wollen die Wahrheit wissen und sie wollen sie vom Chef der Landesregierung hören, die für den Pfusch der Arzneimittelaufsicht verantwortlich ist.“
Potsdam - Im Skandal um den Brandenburger Pharmahändler Lunapharm, der illegale und wahrscheinlich wirkungslose Krebsmedikamente nach ganz Deutschland vertrieb, meldete sich am Montag Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke zu Wort. Trotz des mittlerweile offensichtlichen Aufsichtsversagens von Gesundheitsministerin Diana Golze sprach Woidke ihr das „vollste Vertrauen“ aus. Darüber hinaus behauptete Woidke, dass anhand von Proben, die vor wenigen Tagen bei Lunapharm genommen wurden, die Wirksamkeit der verabreichten Medikamente ermittelt werden könne. Dabei hatte Golze bereits in der vergangenen Woche im Gesundheitsausschuss auf Druck der Opposition einräumen müssen, dass die Überprüfung der Proben keine Rückschlüsse auf die bereits verbrauchten Medikamente zulasse.

Steeven Bretz kritisierte Woidke für den vermeintlichen Versuch, das Ausmaß des Skandals zu verschleiern: „Ich weiß nicht was schlimmer ist, dass Woidke im Medikamentenskandal noch immer keine Ahnung hat oder dass er mit den Hoffnungen der Betroffenen spielt. Dem Ministerpräsidenten scheint es ganz offensichtlich nicht um Aufklärung zu gehen. Nach Jahren der Fehlleistung und Schlamperei steht Woidkes Regierung mit dem Rücken zur Wand, deswegen scheint ihm jedes Mittel Recht.“
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