Presse
29.01.2018, 14:02 Uhr | MAZ - Prignitz-Kurier 29.1.2018
CDU macht sich Mut für die nächste Landtagswahl
Knieperkohlessen der Junioren und Senioren in der CDU
Düpow. Junge Union und Senioren-Union der Prignitzer CDU kamen am Freitag zum 13. Mal im Düpower Gasthof Imm zum traditionelle Prignitzer Knieperkohlessen zusammen. Die Mitglieder nutzten das, um sich über
politische Themen auszutauschen. Als Gast war der Landtagsabgeordnete und Generalsekretär der CDU Brandenburg, Steeven Bretz, eingeladen worden, der über die politische Situation im Land sprach. Stolz erinnerte er daran, dass bei der Bundestagswahl im September in Brandenburg neun von zehn Direktmandaten von der CDU errungen wurden. Er schoss gleich eine Breitseite gegen die SPD ab, der er vorwarf, leichtfertig mit ihrer Verantwortung umzugehen: „Parteien, die zur Wahl antreten, müssen das auch ernst nehmen.“ Aber auch ihn könne nicht zufriedenstellen, dass es nach vier Monaten noch immer keine neue Regierung gibt, die sich auf eine gefestigte Mehrheit verlassen kann. Eine Minderheitsregierung würde zu teurer, unkalkulierbarer Politik führen, weshalb er eine große Koalition begrüße. Bretz sagte, dass es keinem Land in der Welt so gut gehe wie Deutschland: „Es ist wichtig, den Menschen klar zu machen, der Erfolg kann nur fortgesetzt werden, wenn wir uns der Verantwortung für Europa stellen.“ 
Als er auf die Landespolitik zu sprechen kam, erinnerte Bretz an die abgesagte Kreisgebietsreform: „Wir lassen uns von der SPD keinen Zentralismus diktieren. Die Zeiten der Arroganz der SPD sind vorbei. Wir treten bei der nächsten Landtagswahl an, um stärkste Kraft zu werden und den Ministerpräsidenten zu stellen.“ Bretz betonte, dass die Sicherheit ein Markenzeichen der CDU sei, deshalb müsse die Polizei gestärkt werden. Und auch die Bildungspolitik streifte er, erwähnte den großen Ausfall an Unterrichtsstunden im vergangenen Jahr und nannte das „ein Vergehen an der jungen Generation“. Er rief dazu auf, dass es die CDU schaffen müsse, der ländlichen Region wieder eine Perspektive zu geben. Dazu gehöre ein besser geregelter Nahverkehr und eine flächendeckende
Internetversorgung zu gewährleisten, „um die Jugend im Lande zu halten“. Der Landespolitiker verteidigte das Gesprächsangebot an die AfD: „Wir müssen mit denen normal umgehen, denn deren Wähler wollten uns eine Botschaft mitgeben.“
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